von Basti

April 12, 2020

Arbeitsblätter selbst erstellen mit Word - Lehererzeit PC Skills

Das Angebot an Lehrermaterialien im Internet steigt gefühlt exponentiell an. Leider macht es diese große Auswahl nicht unbedingt leichter, das passende Material zu finden. So vergeht viel Vorbereitungszeit mit der Suche, anstatt mit der zielgerichteten Arbeit. Eine schnellere Lösung kann da sein: Microsoft Word öffnen und die Arbeitsblätter selbst erstellen. Wie aber sieht ein gutes Arbeitsblatt aus und auf welche formalen und inhaltlichen Aspekte sollte man achten?

Mit diesem Beitrag möchte ich dir eine Richtlinie an die Hand geben, die die wichtigsten Aspekte von Arbeitsblättern erfasst. Dazu bespreche ich die wichtigsten allgemeinen Kriterien eines guten Arbeitsblatts und zeige dir die einzelnen Schritte, die du beim Erstellen beachten kannst.

Arbeitsblätter selbst erstellen – Kriterien guter Arbeitsblätter

Ob mit Word, Powerpoint oder anderen Lösungen – die wichtigsten Kriterien eines guten Arbeitsblatts bleiben immer gleich. Einige Eckpunkte gibt es also immer zu beachten, wenn du Arbeitsblätter selbst erstellen möchtest. Ich unterteile diese in didaktische und formale Kriterien.

Didaktische Kriterien guter Arbeitsblätter

Die folgenden didaktischen Kriterien beziehen sich auf inhaltliche Aspekte deiner Arbeitsblätter. Auf diese gilt es zu achten, um den Lernerfolg für die Schüler zu maximieren. Ein gutes Arbeitsblatt besteht schließlich nicht nur aus Beschäftigung für die Schüler, sondern soll einen signifikanten Fortschritt bewirken.

Schüler können selbstständig arbeiten

Der Sinn eines Arbeitsblattes ist nur dann tatsächlich gegeben, wenn die Schüler sich auch damit beschäftigen können. Es ist eben ein Blatt zum Arbeiten 🙂 Dafür muss es aber auch geeignet und strukturiert sein. Es kann ja schließlich nicht Sinn und Zweck sein, dass du am Ende doch wieder alles selber machen musst.

Verständliche Arbeitsaufträge

Dazu gehört auch im weitesten Sinne auch, die Arbeitsaufträge verständlich zu halten. Du kennst dieses Problem vielleicht schon aus meinen Ausführungen zu den korrekturfreundlichen Prüfungen. Wenn die Schüler ihre Aufgaben nicht nachvollziehen können, bist du mehr mit dem Beantworten von Fragen beschäftigt, als du am Ende tatsächliche Arbeitszeit verbuchen kannst.

Daher ist es wichtig, dass die Arbeitsaufträge die folgenden Punkte beachten:

  • Sachliche Richtigkeit: Sind alle Fakten richtig, alle Vorinformationen vorhanden?
  • Sozialform klar: Ist ersichtlich, ob alleine, zu zweit oder in Gruppen gearbeitet werden soll?
  • “Wo sollen wir das hin machen?” : Soll auf dem Arbeitsblatt, im Heft oder auf einem Notizzettel gearbeitet werden?
  • Art der Antwort: Soll in Stichpunkten oder ganzen Sätzen gearbeitet werden?

Art der Fragestellung

Wie im regulären Unterrichtsgeschehen, ist auch im Arbeitsplatz das Verwenden von “Impulsaufträgen” eleganter als permanente W-Fragen. Beispiel:
Anstatt: “Welche Eigenschaften werden im Text genannt?”
Lieber: “Nenne drei im Text genannte Eigenschaften.”

Anforderungsbereiche eines gelungenen Arbeitsblattes

Ein Arbeitsblatt sollte nie nur Beschäftigung sein, sondern echten Lernzuwachs generieren. Daher macht es Sinn, auch hier, wie im Unterricht, verschiedene Anforderungsbereiche abzudecken.

Dazu gehört zum einen die Reproduktion, in der eben bestimmte Inhalte aus Texten oder Unterrichtsgegenständen wiedergegeben werden sollen. Typisch wäre das Nennen von Eigenschaften, das Zusammenfassen von Inhalten oder das Wiederholen von Regeln.

Daneben sollte aber natürlich auch eine Form der Produktion statt finden. Dazu gehören die folgenden Beispiele:

  • Erklären und Verständnis zeigen
  • Ordnen
  • Gelerntes auf andere Bereiche übertragen
  • Meinungen vertreten
  • Weiterdenken
  • Visualisieren des Inhalts (z.B. durch ein Schaubild)

Formale Kriterien guter Arbeitsblätter

Neben den didaktischen Kriterien gibt es auch noch einige formale Kriterien zu beachten. Diese sind in gewisser Weise natürlich auch subjektiv. Wenn du mit manchen dieser Punkte nicht einverstanden bist, lass uns gerne in den Kommentaren darüber sprechen.

Übersichtlich und nicht überladen

Kennst du diese Arbeitsblätter mit 10 verschiedenen Farben und Schriftarten? Am besten noch mit passendem Bild zu jedem Absatz? Meist sind diese Arten von Arbeitsblättern zu überladen und lenken vom eigentlichen Unterrichtsgegenstand ab. Es ist ein bisschen wie mit Klassenzimmern, in denen man sich vor lauter bunten Plakaten nicht mehr konzentrieren kann.

Für ein übersichtliches Arbeitsblatt ist es notwendig, mit klaren Absätzen und Trennungen zu arbeiten. Aufgaben sollten eindeutig und fortlaufend nummeriert werden. Eine einheitliche Schriftart ist zudem von Vorteil. Das bedeutet allerdings nicht, dass ich keine eingescannten Aufgaben mehr verwenden möchte. Wenn du mich schon länger verfolgst, weißt du, dass sich das natürlich nicht mit meinem Zeitmanagement-Gedanken vereinbaren lässt. Aber wenn der Arbeitsaufwand überschaubar ist, passe doch die Schriften und Formatierungen an einander an.

Nur zielführende Bilder verwenden

Genauso verhält es sich mit den Bildern. Diese sind schön und gut, sollten aber nicht zum Selbstzweck werden. Ein didaktischer Einsatz von Bildern kann durchaus sinnvoll sein, als reines Deko-Element verschwenden sie jedoch oft auch einfach Platz und Druckerschwärze, ohne einen wirklichen Nutzen zu stiften.

Meine Richtlinie: Ein Deko-Bild pro Arbeitsblatt sollte genügen. Wie gesagt: Bilder, die etwas zum Arbeitsblatt beitragen, kann man natürlich kaum genug haben.

Ernstzunehmende und gut lesbare Schriftarten

Geht es dir auch so, dass du am liebsten sofort schreiend den Raum verlassen würdest, wenn dir ein Arbeitsblatt mit “Comic Sans” unter die Finger gerät? Ich denke, ein gutes Arbeitsblatt benötigt auch eine gute Schriftart. Dazu gibt es ein paar Dinge zu beachten:

  • Serifenschriften, wie beispielsweise Times New Roman, sind besser und angenehmer zu lesen als Schriften ohne Serifen
  • Zu viele Schriftarten machen das Arbeitsblatt unübersichtlich und wirken unprofessionel. Daher verwenden auch Zeitungen maximal drei verschiedene Schriftarten.
  • 3D-Schriften (beispielsweise als Überschrift) sind anstrengend zu lesen und wirken eigentlich sehr überholt und unbeholfen

An den Rand denken

Wenn deine Schüler einen Hefter oder Ordner führen, sollte immer Platz für die Lochung bleiben. Daher auch einen Rand im Arbeitsplatz bedenken. Meistens reicht ein Rand von ca. 2 – 2,5 cm, um durch die Lochung keine wichtigen Informationen zu verlieren.

Kopfzeile (vor allem für Primarstufe)

Oft macht es Sinn, eine standardisierte Kopfzeile für Namen, Klasse und Datum einzufügen. Auch ein Platz für die Überschrift macht Sinn. Gerade bei den ganz Kleinen, die diese Form der Arbeit ja auch noch lernen sollen, kann dies durchaus angebracht sein.

Arbeitsblätter selbst erstellen in 7 Schritten – der Versuch einer Anleitung

Tatsächlich ist es mir erstaunlich schwer gefallen, eine klare “Anleitung” zu geben, mit der du meinen Arbeitsblatt-Prozess nachvollziehen kannst. Das liegt natürlich auch daran, dass kein Arbeitsblatt wie das andere ist und immer einen anderen Nutzen verfolgt. Dennoch glaube ich, du kannst dich recht gut an diesen verschiedenen Schritten entlanghangeln, um einen Überblick zu bekommen. Bei Fragen, schreib mich gerne an oder antworte im Kommentarfeld unter dem Beitrag.

Arbeitsblätter selbst erstellen in 7 Schritten
Arbeitsblätter selbst erstellen in 7 Schritten

Schritt 1 – Am Anfang steht die Idee

Es ist niemals eine gute Idee, sich ohne Plan an Word zu setzen und zu sehen, wohin die Reise geht. Tatsächlich benötigst du eine klare Idee, um ein vernünftiges Arbeitsblatt erstellen zu können. Die folgenden Grundüberlegungen sollten bereits gemacht und geklärt sein, bevor du dein Textverarbeitungsprogramm überhaupt öffnest:

Welchem Zweck dient das Arbeitsblatt?

Der Aufbau deines Arbeitsblatts hängt massiv davon ab, wofür es eigentlich eingesetzt werden soll. Ist es ein Übungsblatt? Dann orientiert sich der Aufbau natürlich an den Aufgaben.

Ist es ein Arbeitsblatt zur Erarbeitung neuer Inhalte? Dann hast du eine Fülle an Möglichkeiten. Hier nur eine knappe Liste an möglichen Erarbeitungsformen:

  • Ich-Du-Wir – Methode (Think, Pair, Share)
  • Anweisung oder Arbeitsblatt für eine Gruppenarbeit
  • Textarbeit mit Arbeitsaufträgen zum Sachtext
  • Placemat-Methode
  • Lückentexte, um gefundene Informationen einzutragen

Natürlich gibt es auch Mischformen, ein Erarbeitungsblatt kann selbstverständlich auch gleich Übungsaufgaben enthalten. Aber es sollte klar sein: deine didaktischen Überlegungen sollten bereits abgeschlossen sein, wenn du dich an das Arbeitsblatt machst.

Wie ist das Arbeitsblatt aufgebaut?

Wenn der Zweck klar ist, kannst du dir Gedanken über den Aufbau machen. Gerade dann, wenn du Arbeitsblätter selbst erstellen noch nicht geübt bist, macht es durchaus Sinn, diesen gewünschten Aufbau vorher auf einem A4-Blatt zu skizzieren. So bekommst du einen Überblick davon, was du eigentlich erreichen möchtest.

Überlegungen die du hierbei machen kannst:

  • Arbeite ich mit einer oder mehreren Spalten?
  • Benötige ich unterstützende Bilder? Wo sollen sie sich befinden?
  • Sollen die Schüler im Text notieren oder unterhalb?
  • Wo sollen die Fragen stehen?
  • Wo sollen die Schüler die Fragen beantworten? (auf dem Blatt / im Heft?)
  • Macht Querformat oder Hochformat Sinn?
  • Verteile ich meine Aufgaben auf Vorder- und Rückseite oder arbeite ich mit einer Seite?

Schritt 2 – Inhalte kommen vor Formatierungen

Ein Fehler, den ich selbst am Anfang sehr häufig gemacht habe, war, dass ich mich zu früh in den verschiedenen Möglichkeiten der Formatierung verloren habe. Da wurde mit Schriftarten experimentiert, noch bevor überhaupt alle Inhalte klar waren, Bilder zurechtgeschoben, bevor ich wusste, ob der Platz dafür überhaupt reicht. So verliert man viel unnötige Zeit.

Daher empfehle ich dir ganz klar: Stelle erst alle Inhalte fertig, bevor du mit dem Formatieren beginnst. Du wirst sonst wirklich viel Zeit für etwas vergeuden, das nicht dem eigentlichen Zweck des Arbeitsblatts dient.

Didaktisch notwendige und sinnvolle Bilder

Es gibt zwei Arten von Bildern in Arbeitsblättern – didaktisch notwendige Bilder und Deko. Didaktisch notwendig sind alle Arten von Illustrationen oder Schaubildern, die tatsächlich dem Verständnis des Themas oder Unterrichtsgegenstands dienen. Gerade mit Schaubildern wird ja sogar aktiv gearbeitet, es werden Fragen dazu gestellt und Aussagen getroffen.

Diese didaktisch sinnvollen und notwendigen Bilder sind dann auch wirklich von Anfang an in das Arbeitsblatt einzuplanen und ihnen ist auch ein Platz zuzuweisen. Dementsprechend füge ich diese Bilder immer auch direkt nach dem Erstellen der sonstigen Inhalte ein.

Deko-Bilder

Anders verhält es sich mit Deko-Bildern. Diese nehmen unter Umständen wichtigen Platz weg oder stören, indem sie das komplette Arbeitsblatt überladen. Zudem nimmt die Suche nach solchen Deko-Objekten natürlich auch wieder Zeit in Anspruch. Daher darfst du dir gerne die Frage stellen: Muss das sein? Wenn ja: spar dir diese Aufgabe für den Schluss auf. Wer Arbeitsblätter selbst erstellen möchte, sollte sich ganz bewusst davor hüten, diese “unnötige” Aufgabe zu sehr in den Fokus zu rücken.

Mehr dazu: 12 zeitraubende Lehrer-Aufgaben, deren Sinn du hinterfragen solltest

Bilder fachgerecht einfügen

Kennst du diese Arbeitsblätter, in denen eine komplette Zeile mit einem Bild ausgefüllt ist? Diese Art der Bildeinfügung zeugt nicht gerade von herausragenden Textverarbeitungs-Fähigkeiten. Mit der Textumbruchfunktion in Word kannst du Bilder schön in den Text einfügen, ohne den Fluss des Arbeitsblatts zu stören. Und sieht es nicht viel besser aus? (Übrigens ist mir die Ironie, dass dieses Beispielbild auch eine eigene Zeile einnimmt, absolut bewusst 🙂 Im Internet herrschen andere Regeln 😉

Bild mit Textumbruchfunktion eingefügt
Bild mit Textumbruch-Funktion eingefügt

Schritt 3 – Das passende Seitenformat wählen

Bevor du dich nun an die Gestaltung deiner Texte und Arbeitsaufträge machst, solltest du dich auch auf ein passendes Seitenformat festlegen. Wird dieses nämlich im Nachgang noch verändert, kannst du alle Gestaltungen eigentlich gleich nochmal von vorne beginnen, da sich alles wieder irgendwohin verschiebt, wo es nicht sein soll.

Die zwei großen Überlegungen, die du hier treffen musst sind:
a) Hochformat oder Querformat?
b) Spalten oder nicht? (vor allem bei längeren Sachtexten sinnvoll)

Schritt 4 – Mit Schriftarten und -größen arbeiten

Bist du mit dem Aufbau und Inhalt deines Arbeitsblattes soweit im Reinen, kannst du dich an die Gestaltung mit Schriftarten machen. Hierbei bin ich persönlich ehrlich gesagt kein Fan davon, alles übermäßig zu komplizieren. Ich würde dir aus verschiedenen Gründen davon abraten, jedes Mal neue Schriftarten auszuprobieren:

  1. Deine Schüler können keinen roten Faden erkennen.
  2. Du vergeudest wieder einmal wesentlich mehr Zeit, als wenn du dich einmal vernünftig festlegst.
  3. Viele Schriftarten sind für Schüler eher weniger geeignet.

Die Grundgedanken zu ernstzunehmenden Schriftarten habe ich dir weiter oben in diesem Artikel ja schon erläutert.

Auch mit Schriftgrößen verhält es sich da nicht wirklich anders. Es macht Sinn, diese vor allem in regulären Textblöcken gleich zu lassen, um die Übersicht zu behalten. Überschriften sollten mit höherer Schriftgröße deutlich werden.

Auch Fettschreibung und Unterstreichung würde ich immer Bedacht einsetzen. Gezielt eingesetzt, dann man damit sehr gut bestimmte Bestandteile eines Satzes betonen. Übertreibt man es aber, wird schnell wieder ein unübersichtlicher Haufen an Linien und Fettschrift daraus.

Ein kleiner Tipp zu Überschriften: Manchmal möchte man den Inhalt eines Arbeitsblattes vorher noch gar nicht zeigen. Vielleicht sollen die Schüler sogar selbst eine Überschrift festlegen? Dann macht es Sinn, an dieser Stelle einfach eine Linie einzufügen, damit den Schülern auf jeden Fall klar ist, dass an dieser Stelle noch etwas eingefügt werden soll.

Schritt 5 – Zeilenabstände passend wählen

Mit den Zeilenabständen ist es möglich, ein Arbeitsblatt, welches vielleicht gerade zu viel oder zu wenig Text enthält, auf eine schönes, seitenfüllendes Format zu bringen. Ich nutze die Zeilenabstände auch bei Zeugnissen, in denen ich zu viel oder auch zu wenig über einen Schüler sagen kann. Wenn du Arbeitsblätter selbst erstellen möchtest, hast du mit dieser Funktion also noch zusätzliche Gestaltungsmöglichkeiten.

Es gibt übrigens eine Art von Arbeitblatt, bei dem du die Zeilenabstände am besten noch vor den Schriftarten einstellst: Texte, bei denen die Schüler zwischen den Zeilen etwas notieren sollen. Hier können die Zeilenabstände genutzt werden, um genug Raum für Notizen zu belassen.

Schritt 6 – Aufgabenstellungen klar vom Rest des Arbeitsblatts trennen

Damit den Schülern schneller klar wird, wo sich die die eigentlichen Arbeitsaufträge befinden, kann es hilfreich sein, diese gesondert herausstechen zu lassen. Zwei Möglichkeiten, das zu bewerkstelligen, sind:
a) eine andere Schriftart wählen
b) einen Rahmen um die Aufgabenstellungen ziehen.

Schritt 7 – Lösungen erstellen

Wie du vielleicht weißt, bin ich ein großer Fan davon, Lösungen für Arbeitsblätter auch direkt mit zu erstellen und für später und die Nachwelt aufzubewahren. Dies ist ein essentieller Teil der digitalen Organisation des Unterrichtsmaterials. Zum einen ist dies nützlich, da du diese auch gleich an die Schüler aushändigen oder zur Verbesserung hinzuziehen kannst. Zum anderen möchtest du diese Stunde ja vermutlich in Zukunft nochmal halten und hast bis dahin aber mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits wieder vergessen, was du mit dem Arbeitsblatt eigentlich erreichen wolltest.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, solche Lösungen gleich zu erstellen:
a) handschriftlich direkt auf das Arbeitsblatt
Hierbei würde ich die Lösung unbedingt danach einscannen und im passenden Ordner abspeichern
b) digital direkt in Word

Ich nutze beide Möglichkeiten, je nach Situation. Gerade dann, wenn die Schüler etwas zeichnen oder auf klaren Bereichen des Arbeitsblatts arbeiten sollen, macht es Sinn, die Lösungen ebenfalls handschriftlich anzufertigen. Handelt es sich um Textproduktion, kann die Lösung vielleicht in einem digitalen Dokument schneller und schöner erstellt werden.

Fazit

Die wichtigste Grundregel, die ich dir im Hinblick auf effizientes Erstellen von Arbeitsblättern mitgeben möchte, lautet: lege den Fokus auf die Inhalte und nicht auf die Gestaltung. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schnell man sich unnötig verkünstelt und seine Energie in Tätigkeiten steckt, die eigentlich keinerlei Einfluss auf den Lernerfolg haben. Ein gutes Arbeitsblatt lebt vor allem von sinnvollen Inhalten und Arbeitsaufträgen und sollte niemals zur reinen Beschäftigung dienen.

Weitere Links zum Thema

Einige sehr ausführliche Artikel zum Thema “Arbeitsblätter selbst erstellen” möchte ich dir hier noch kurz verlinken:
Ausführliche Anleitung der pädagogischen Hochschule Zentralschweiz
Handreichungen zur Arbeitsblattgestaltung des ISB Bayern

Bis zum nächsten Mal
Und denk dran: Auch Lehrer haben ein Recht auf Zeit

Basti


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Lehrer mit Fetisch für Zeitmanagement :-)

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